Radfahren mit Handicap? – Kein Problem!

Viele Menschen mit Handicaps möchten nicht aufs Fahrradfahren verzichten – denn es bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Mobilität. Doch oftmals spielt der Körper nicht mit. Dann muss ein besonders Fahrrad her, das ganz zu den Bedürfnissen des Fahrers passt.

Ein Fahrrad für jedes Handicap

Egal ob Rückenbeschwerden, eine Amputation oder Sehbehinderung: mit all diesen Beeinträchtigungen ist es noch immer möglich, sich dem Hobby Fahrrad hinzugeben. Der heutige Fahrradmarkt bietet immer mehr Möglichkeiten, sich ein passendes Rad anzuschaffen. Dabei ist ganz klar: jede individuelle Behinderung bedarf einer persönlichen Anpassung, sodass die Freude am Fahren letztendlich ungetrübt ist. Bei der Auswahl ist es daher besonders wichtig, sich ausgiebig über die Möglichkeiten zu informieren und auch Bereitschaft für kleine Umbauten zu zeigen. Die Kosten spielen dabei eine wichtige Rolle, denn gute Fahrräder und Anpassungen haben ihren Preis. Geeignete Sofortkredite, bei denen man schon nach 24 Stunden Geld bekommen kann helfen dabei, sich den Traum eines besonderen Fahrrads zu erfüllen, das trotz einer Behinderung optimalen Fahrspaß verspricht – und das sogar, ohne darauf lange warten zu müssen.

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Einhändiges Fahrvergnügen mit eigenem Umbau

In vielen Fällen sind lediglich kleine Modifikationen notwendig, um ein Rad an die eigene Beeinträchtigung anzupassen. Für Personen mit amputierten Gliedmaßen oder begrenzter Beweglichkeit, lässt sich ein herkömmliches Fahrrad einfach umbauen. Hierfür werden Bremse und Schaltung auf die Seite montiert, die noch voll funktionstüchtig ist. Halten Sie dabei Ausschau, nach Schaltungen wie dieser, die einhändig bedient werden können. Auch die Bremsen sollten mit einer Hand bedienbar sein, wobei die unterschiedlichsten Modelle zur Verfügung stehen. Für Mountainbikes werden außerdem Federgabeln mit Remote, also Fernbedienung, empfohlen, damit Sie nicht erst an die Gabel greifen müssen, um Lockout zu aktivieren. Sollten Sie sich einen solchen Umbau nicht selbst zutrauen, wenden Sie sich an einen Fahrradhandel oder spezialisierte Unternehmen. Auch eine Beratung beim Kauf der einzelnen Teile hilft Ihnen, die passenden Komponenten zu finden.

Schneller unterwegs dank Motor

Körperliche Beeinträchtigungen können dafür sorgen, dass nur wenig Kraft fürs Radfahren aufgebracht werden kann. Es besteht jedoch die Option, ein herkömmliches Fahrrad mit einem elektrischen Antrieb aufzurüsten. Dies können Sie entweder selbst erledigen oder einen Fachmann kontaktieren. Nützliche Tipps zur Aufrüstung zum E-Bike finden Sie hier.

Ungehinderter Fahrspaß auf Rädern

Wenn es mit einem Umbau Ihres normalen Rades nicht getan ist, gilt es, sich nach Spezialanfertigungen umzusehen. Es gibt viele fertige Modelle, wie sie etwa auf der Internationalen Spezialradmesse gezeigt werden. Dort lassen sich außerdem viele Spezialisten antreffen, die Ihnen bei besonderen Anfertigungen und Wünschen weiterhelfen können.

Fahrrad mit handycap

Sehr beliebt bei Menschen mit den unterschiedlichsten Formen und Graden an Behinderung sind Liegeräder. Bei diesen Modellen befinden sich Tretlager und Pedale vorne, sodass eine gesündere Sitzposition gegeben ist. Muskelschwäche oder ähnliche Erkrankungen hindern Sie so nicht mehr am Radfahren. Hier besteht auch die Möglichkeit, ein Rad mit Handantrieb für Querschnittsgelähmte oder Menschen mit anderweitiger Behinderung zu erstehen. Eine weitere Möglichkeit sind auch die sogenannten Trikes, ähnlich Dreirädern. Diese sind aufgrund ihrer Stabilität auch für Personen mit Gleichgewichtsstörungen oder ähnlichem geeignet. Für Sehbehinderte werden Tandems empfohlen, da eine nicht beeinträchtigte Person die Führung übernehmen kann. Es bestehen also viele Möglichkeiten, um auch mit einem Handicap Spaß am Fahrradfahren zu haben oder kennen zu lernen.

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